Blitzlichtgewitter – oder auch: das Spiel mit dem Glück …

Blitzlichtgewitter – oder auch: das Spiel mit dem Glück …

°beschreibung °:

Das Ziel

…wurde ursprünglich über Tropfenfotos definiert.

 

Denn ich wollte mich heute nicht schon wieder mit der Beschriftung und Sortierung und Entwicklung der noch ausstehenden alten Fotos beschäftigen, sondern statttdessen mich mit dem SmaTrig 2.1 auseinandersetzen. Weil der ja nun nicht nur übers knöpfchendrücken per Infrarot oder kabelgebunden die Knipskiste auslöst, sondern auch noch einige andere pfiffige Möglichkeiten eingebaut bekam, die ich heute mal näher studieren wollte. Zumal die im letzten Jahr avisierten Gewitterblitzaufnahmen nix geworden sind. Was wohl auch dran lag, dass ich dabei nicht die Komfortzone des Balkons verlassen wollte und mich darauf verlassen hatte, dass der passende Gewitterblitz dann schon in meinem Tanzbereich (also im Bildausschnitt der FishEye-Linse) zucken würde. Gewitterblitze sind aber seeeerh schnell. Und bei Tageslicht auch nicht allzu hell. Der im SmaTrig eingebaute Lichtsensor hat also den Blitz zwar schon registriert und die Aufnahme ausgelöst, aber anscheinend nicht schnell genug. Ich hatte es – vor allem mangels geeigneter Gewitterblitze – dann wieder aufgegeben und den SmaTrig (wenn überhaupt) erstmal nur als kleinen Fernauslöser betrachtet.

Das sollte also heute anders werden.

Und ich hatte diesmal vorsichtigerweise damit begonnen, (nochmals) ausgiebig die Bedienungsanleitung des kleinen Kollegen zu studieren.

Mit der Bedienungsanleitung, die zwar einfach und verständlich geschrieben ist, das Gerät und seine Funktionen dennoch nicht selbst erklärend macht, musste ich über rumbrobieren herausfinden, wie das Teilchen mit der Pentax harmoniert. Die Steuerung ist nämlich eigentlich auf eine Canon ausgelegt, soll aber – lt. Aussage des Tüftlers, der das Ding für sich entwickelt hat – auch für andere Herstellermodelle tauglich sein, sofern die die erforderlichen technischen Eigenschaften haben. Die Pentax K-7 hat die Eigenschaften, also muss das funktionieren …

…was genau …

…soll denn fotografiert werden? Die Frage stellte sich. Und wurde eigentlich über die SmaTrig Funktionen beantwortet. So las ich von der Möglichkeit, über den eingebauten Lichtsensor nicht nur Gewitterblitze einzufangen, sondern über die Funktion 6. Schall- und Blitztrigger die Kamera oder den (entfesselten) Blitz zum gezielten und geplanten Auslösen zu bewegen.

Klingt interessant.

Wurde es dann auch…

Der Versuchsaufbau – in der Küche

Da würde ich am wenigsten stören, so dachte ich. Denn es soll ja vor allem auch geblitzdingst werden. Und das könnte Unbeteiligte schnell zu Überreaktionen veranlassen. Ich kenne das von mir selbst und nehme deshalb Rücksicht. Also Rollladen runter lassen und Tür schließen. Was auch den Vorteil hat, dass bei der geplanten HighSpeed-Blitzsession nur das Licht des Blitzgerätes zur Belichtung beiträgt und kein zusätzliches Umgebungslicht störend wirken kann.

Das Feuerzeug

Das Schatzi war so lieb und half mir mit einer in ihrer Schrömmelschublade deponierten Streichholzschachtel aus, in der sich 5 Streichhölzer befanden. Ich musste mir also genau überlegen, was ich als nächstes mache.

  • Den Metz-Blitz habe ich auf den Neewer-Funksender gesteckt.
  • Die Lichtdiode im SmaTrig soll den Blitz über den Blitzschuh am Funksender auslösen.
  • Der Funksender sollte aber auch zeitgleich den Funkempfänger bedienen, den ich an die Fernauslöserbuchse der Kamera angeschlossen hatte.
  • Kamera auf’s Tischstativ, Fokussierung manuell, erstmal Blende 8, ISO 200 sollte reichen.
  • Blitz entfesselt von der Kamera ebenfalls auf Stativ. Position und Kameraeinstellungen musste aber erst noch mangels Erfahrung mit der erforderlichen Lichtführung und -menge ausprobiert werden.

Der Lichtsensor reagiert bestimmt auch auf das Zünden eines Feuerzeugs, so schlußfolgerte ich aus der Funktion der „Fotodiode“. Und versuchte erst mal die Auslösung mit dem Licht des Feuerzeugs, um das übersichtliche Streichholzquintett nicht unnöttig zu dezimieren. So lernt man, umsichtig mit begrenzten Ressourcen umzugehen. Können sich andere mal ein Beispiel dran nehmen …

Und mit dem Feuerzeugsimulator hat’s dann auch funktioniert.

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Feuerzeug zünden
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Feuerzeug zünden
2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Feuerzeug zünden
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Feuerzeug zünden
2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Feuerzeug zünden
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Feuerzeug zünden

Der Streichholz

Ich hatte also nur 5 Versuche, um mindestens einen Streichholz in dem Moment ansehnlich und erkennbar fotografieren zu können, wenn er denn gezündet wird. Die Schwierigkeit lag darin, den an der Schachtel zu reibenden Streichholzkopf bei nachtschwarzer Dunkelheit direkt in den korrekten Fokusbereich zu manövrieren. Den entscheidenden Fokusbereich habe ich zur Orientierung mit dem unbenutzten Feuerzeug markiert, das ich auf die oberen Kante des Schubkastenvorderstücks eines halb herausgezogenen Unterschrankauszugs positioniert hatte.

Tja. Nur die Streichhölzer schienen nicht wirklich munter mitmachen zu wollen. Die hatten wohl schon eine deutlich überfällige Lagerzeit hinter sich.

Und so stellte sich die nächste Hürde: ich musste den Zündkopf mehrmals an der Schachtel reiben. Und bei Dunkelheit lässt sich dann bei dem Gehampel zwar der Streichholz zünden aber nicht schnell genug an seine Aufnahmeposition bringen. So flott bin ich nämlich schon lange nicht mehr.

Die Streichholzschachtel ist jetzt leer. Ich besorge die Tage ’ne neue.

Man sollte nämlich immer mindestens eine Schachtel Streichhölzer im Haus haben, sagt das Schatzi …

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Streichholz zünden
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Streichholz zünden
2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Streichholz zünden
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Streichholz zünden
2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Streichholz zünden
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Streichholz zünden

Der Versuchsaufbau – im Esszimmer – trocken

Der Würfel

Ich hatte dem Schatzi dann von meiner versiegten Motivquelle berichtet. Sie überlegte nicht lang und zauberte hinter allen möglichen Schranktüren und aus allen möglichen Schubladen plötzlich Dinge zu Tage, von denen ich noch nicht mal im Traum dran hätte denken wollen, dass die sich in unserem Besitz befinden könnten. Ich hebe ja auch allen möglichen Plunder auf. Aber der ist lange nicht so nützlich wie das Sammelsurium meines Schatzis …

Sie schlug aufgrund meines erklärten Vorhabens vor, mich doch mal an den Würfeln zu versuchen. Zuerst hatte ich noch keine Vorstellung davon, wie ich Würfel „einfrieren“ könnte. Zog mich dann aber ins Esszimmer zurück und baute den Raum erstmal passend um.

Die Dunkelkammer

Etwas beengt zwar, aber nach dem Umbau dann doch ausreichender Tanzbereich, um das Spiel mit dem Glück beginnen zu lassen.. Ich hatte zuvor so einiges über Tropfenfotografie gelesen und war der Meinung, dass ich sowas auch mal machen könnte. Was allerdings ausschied, weil ich über den SmaTrig keine Lichtschranke mit Hilfe eines Lasers verwirklichen konnte. Nicht deshalb, weil ich keinen Laser habe. Sondern vielmehr, weil ich den nicht sofort gefunden habe …

Ich beschränkte mich dann auf die Blitzfunktionen und stolperte dabei über die ominöse Stroboskop-Blitzfunktion. Da musste ich mich dann auch erstmal reinlesen…

Das Ergebnis – 1. Versuch

….ließ trotz umfangreicher Recherchen über das WIE und WOMIT lange auf sich warten. Weil ich der Meinung war, dass das Licht vom Sigma-Ringblitz + dem Licht vom Metz-Aufsteckblitz bei Blende 22 und ISO 200 mit dem 35er Makro ausreichend sein sollte. War es auch. Für ein Stillleben ganz bestimmt. Aber nicht für einen bewegten Würfel.

Interessant bei der Sache mit dem Stroboskop-Licht war nämlich zunächst: beide Blitzgerät unterstützen die gleiche Funktion. Wenn ich nun die Blitzeinstellungen – genauer: das Stroboskopflackern – synchronisiere, sollte es doch sicher zum gewünschten Ergebnis kommen.

Weit gefehlt. Ich hatte die Rechnung nicht mit der schwarzen Hintergrundpappe gemacht, die das Licht der beiden Blitzgeräte nicht schlucken konnte und mit jedem Lichtintervall zunehmend aufgehellt wurde, sodass der Würfel zwar durch seine Positionsveränderung im Bild in seiner Bewegung erkennbar war, aber der viel stärker belichtete Hintergrund den zum Zeitpunkt des Blitzes jeweils schwach belichteten Würfel hindurchscheinen ließ und der Würfel viel zu stark verblasste, also keinerlei Kontraste zeigen konnte. Das Experiment machte trotzdem Spaß und ich versuchte auch erstmal, nur den Würfel zu würfeln während ich mutig entschlossen von Hand den kabelgebundenen Neewer-Fernauslöser betätigte.

 

Das Ergebnis – 2. Versuch

Anfangs war die Würfelei noch ganz witzig. Doch ich stellte mir die zunehmend aufdringlich werdende Frage, wie ich denn nun den gewürfelten Würfel durch die Stroboskopblitze mehrmals belichtet in seiner vollen Pracht und Herrrlichkeit auf den Sensor bekomme und experimentierte sowohl mit den Synchronisationseinstellungen der beiden Blitze als auch mit jeweils nur einem Blitz.

Unterschiedliche Synchronisationseinstellungen an den Blitzgeräten führen zwar zu „experimentellen“ Ergebnissen (die mit passendem Motiv vielleicht nochmal und vielleicht dabei besser erzeugt werden), haben aber die zum jetzigen Zeitpunkt ursprüngliche Aufgabenstellung nicht erfüllt.

Auch zwei Blitzgeräte haben sich aufgrund des ungeeigneten Hintergrundes als kontraproduktiv erwiesen.

Und für das frontale Stroboskoplicht des Sigma-Ringblitzes muss auch erst noch das passende Motiv gefunden werden.

Die besten Ergebnisse erhielt ich dann viel später nur allein mit dem entfeesselten Metz-Aufsteckblitz, den ich seitlich so nah wie möglich an das Objekt gebracht und gleichzeitig darauf geachtet habe, die Pappe im Hintergrund nicht zu beleuchten.

 

Die Abalone-Kugeln

Abalone ist ein Brettspiel. Kennengelernt habe ich es 1990 als Honorarkraft im Jugendzentrum Westerholt. Und hab‘ es mir aus Begeisterung selbst gekauft. Die Kugeln ses Spiels kann man aber auch zweckentfremden. So wie in diesem Beispiel.

Die Schwierigkeit bestand darin, die weisse Kugel nicht zu stark anzustossen aber doch in Richtung der schwarzen Kugel, damit eine dezente Karambolage stattfinden kann und sich dann beide Kugeln bewegen und dabei möglichst auch nicht vom Tisch rollen. Aufgrund des kurzen Stroboskopintervalls von weniger als 0,5 Sekunden sollte die Auslösung der etwa 1,5 Sekunden dauernden Belichtungszeit erst bei Eintritt in den vom Objektiv erfassten Bildbereich stattfinden. Ohne Lichtschranke. Nur gesteuert mit dem in der linken Hand gehaltenen Kabelauslöser.

Die Erklärung lässt wohl deutlich werden, dass ich auch bei diesem Experiment viel Freude empfand und mich deshalb ausgiebig mit dem Thema beschäftigt hatte …

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - Kugeln kugeln
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Kugeln kugeln

Wall-E

Mit meinem Auszug aus der Küche und dem Umzug ins Esszimmer nahm das Schatzi die veränderte Dunkelkammersituation zum Anlass, mir unseren Wall-E mitzugeben. Der bewegt sich auch. Von selbst, quasi. Eine interessante Variation. Der kleine Kollege ist – im Gegensatz zu Würfeln und Kugeln – in seiner Laufbahn schon eher bereehenbar. Der schlägt keine Haken und dreht keine kurvigen Kreisbahnen. Der läuft stur geradeaus. Und das sollte er dann auch bitte mal (in mehrfacher Ausfertigung) durchs Bild machen.

Na dann wollnwama. Und ich zog ihn auf und ließ ihn laufen …

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Wall-E in Fahrt
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Wall-E in Fahrt

Das Pendel

Aus ihrem Sammelsurium fischte das Schatzi dann nicht ganz uneigennützig auch noch das Hexen-Pendel. Sie würde das mit dem Pendel gerne selbst mal versuchen wollen, wenn ihre Kamera das könnte. Ich bin so frei und helfe da gerne aus. Ich hatte ja nicht geahnt, worauf ich mich da einlasse.

Erst hielt ich das Pendel noch in der linken Hand, um mit rechts auszulösen. Das ist daran gescheitert, weil ich die Höhe in der Dunkelheit nicht präzise halten konnte. Mit der Taschenlampe zwischen den Zähnen verschaffte ich mir dann etwas „Büchsenlicht“, ließ das Pendel mit der linken Hand pendeln um mit der rechten Hand die weisse Kugel anzustoßen und mit selbiger Hand auch den Knopf des Fernauslösers noch rechtzeitig zu betätigen.

Auch dieses Experiment, dass wohl doch eher ein Motoriktest als eine ursächliche fotografische Handlung war, erweckte in mir das Kind im alten Mann und ich gab mich der wachsenden Leidenschaft hin, die der Selbstversuch und die Extreme in mir geweckt hatten.

Wir alle müssen irgendwann mal Opfer bringen.

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />gleichzeitig Pendel pendeln und Kugeln kugeln
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
gleichzeitig Pendel pendeln und Kugeln kugeln

Das Pendel hatte ich dann irgendwann mal irgendwie an dem kleine Tischstativ fest bekommen. Nicht deshalb, weil es mir zu schwer wurde. Obwohl das Teil trotz seiner geringen Größe doch ordentlich Gewicht hat. Liegt wohl daran, dass es aus Gold ist.

Bis ich alles korrekt ausgerichtet hatte verging wieder ein Weilchen. Aber ich hatte ja Zeit und keiner von uns trieb mich.

Irgendwann hat’s dann geklappt:

  • die Blitzgeräteinstellungen passten
  • die Kameraeinstellungen passten
  • der Schärfebereich war korrekt
  • die Pendelgeschwindigkeit passte zum Stroboskoplicht

Nakuck – geht doch …

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />Pendel pendeln
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
Pendel pendeln

Der Versuchsaufbau – im Esszimmer – naß

Für das nächste Genre hatte ich nicht umgebaut oder aufgerüstet, sondern mir im Namen der Wissenschaft nur ein etwa bis zur Hälfte mit Wasser gefülltes Weinglas aus der Küchenvitrine ausgeliehen. Tropfenfotografie sollte es nicht werden. Dafür fehlen mir definitiv die technischen Geräte und Möglichkeiten, damit ich halbwegs ansehnliche Tropfenfotos hinbekommen. Ich werde mich auch nicht nähre mit der Materie beschäftigen wollen, obwohl’s eine spannende Angelegenheit ist. So ähnlich wie Schach, quasi.

Der Würfel

Ich hatte mich also darauf beschränkt, mangels Lichtschranke und Auslöseverzögerung heute keinen Wassertropfen in das Weinglas fallen zu lassen. Ich wollte ausserdem erstmal an der Stroboskop-Technik festhalten. Aus der Schrankschublade unter dem Aquarium entlieh ich mich die große Pinzette. Das Weinglas hatte ich zwar vorher gespült, aber trotzdem sieht man die Fingerabdrücke. Da nützt auch die Politur mit Mikrofasertuch nicht viel. Mit „trockenen“ Testaufnahmen legte ich eine augenscheinlichgünstige Blitzgerätposition fest. In das halb gefüllte Glas ließ ich dann den kleinen Würfel fallen.

Nach einigen Versuchen wurde ich dann mutig und nahm den großen Würfel.

Wenn’s draußen wieder wärmer wird, kann man prima Lüften und das trocknet dann alles ruckzuck von alleine weg …

 


°ort °

Sowohl als auch. Aber diesmal rücksichtsvoll und keinesfalls störend.

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />TheMof: TheDunkelKammer
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
TheMof: TheDunkelKammer

 

2019-02-10 - Residenzia - HolyHalla - Glücksspielchen - <br />TheMof: TheDunkelKammer
2019-02-10 – Residenzia – HolyHalla – Glücksspielchen –
TheMof: TheDunkelKammer


°meinung °

Im Internetz lassen reichlich Informationen und Quellen finden, in denen die Techniken der

  • Gewitterblitz-Fotografie
  • Einzeltropfen-Fotografie
  • Tropfen-auf-Tropfen-Fotografie
  • Stroboskop-Fotografie

hinlänglich und mit dem passenden Equickmänt aktiv nachvollziehbar beschrieben werden.

Alle Genres haben gemeinsam, dass es sich dabei um Spielarten der High-Speed-Fotografie handelt. Die nicht jedes Kameramodell und nicht jeder Blitz beherrschen.

Ich bin deshalb wirklich unsagbar froh, dass ich seinerzeit zur Pentax K-7 gegriffen habe. Obwohl das Modell aufgrund des Alters aus technischer Sicht bereits ein Opa ist (und somit gut zu meinem Pseudonym passt), vermag das Gerät trotzdem immer noch genau das zu leisten, wovon andere sonst nur träumen. Und mal abgesehen davon, dass das Rad nicht neu erfunden wird, werden die angeblich neuen Funktionen der neuen Kameramodelle es auch nicht schaffen, die Gesetze der Optik und Physik ausser Kraft zu setzen.

Ich hoffe nur, dass die K-7 samt Zubehör mir noch lange erhalten bleibt…

°nachtrag °

2019-02-11

Heute hat sich aufgrund unserer unablässigen Suche nach einem geeigneten Laser herausgestellt, dass mit einem Laser keine Wassertropfenfotografie möglich sein wird.

 

Ein Laserpointer, der mir aus meiner Schreibtischschublade in die Hände sprang und tatsächlich noch funktionierte (das ist wirklich erstaunlich, denn so einige Dinge, die ich aufzubewahren pflege, haben diese Eigenschaft nicht mehr wirklich), zeigte mir eindrucksvoll einen deutlich sichtbaren und schönen roten Laserpunkt. Der selbst mit einem dünnen schwarzen Händieladekabel nicht vollständig abgedunkelt werden konnte.

Wie also soll das mit einem viel kleineren und transparenten Wassertropfen dann funktionieren?

Die Sache mit der Laserlichtschranke ist für den Zweck der Tropfenfotografie also tatsächlich hinfällig geworden und bedarf keiner weiteren Überlegungen mehr.

Ich gehe mal davon aus, dass die Laserlichtschranke sicher funktionieren wird, wenn das durch die Lichtschranke wandernde Objekt eine entsprechende Größe hat. Ich habe aber zurzeit kein entsprechend bewegtes Objekt zur Hand, dass ich mit Hilfe der Lichtschranke einzufangen versuche. Vielleicht ändert sich das noch …


°bilder °:

Siehe oben.


°navigation zu weiteren inhalten°

… man könnte auch Navigationshilfe drauf sagen. Ab hier geht’s irgendwie weiter …


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